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Studienarbeit Universität Lüneburg In den meisten zwischenmenschlichen Beziehungen kommt es früher oder später zu Auseinandersetzungen. Diese können entweder dafür sorgen, dass sich die Beziehung zwischen den Konfliktparteien nach überstandener Krise festigt oder aber gänzlich auseinander bricht. Grundsätzlich existieren drei unterschiedliche Lösungsansätze für die Konfliktbeilegung. Ein solcher Ansatz ist zum einen in dem Machtgebrauch der stärkeren Partei, zum anderen in autoritären Drittentscheidung z.B. im Rahmen einer Gerichtsentscheidung oder aber in dem Erringen eines Konsens zu sehen. Mit Hilfe von alternativen Konfliktbeilegungsmöglichkeiten versucht man, eine Einigung der streitenden Parteien herbeizuführen. Das Spektrum der ADR -Alternative Dispute Resolution- umfasst grundsätzlich Verhandlung, Mediation, Schlichtung, Schiedsgerichtsbarkeit. Unter den Juristen jedoch geht die Meinung über den Einsatz dieser weit auseinander. Skeptiker unter ihnen behaupten, dass die Mediation nur einer Modeerscheinung unterliegt. Für die alten Haudegen unter ihnen ist es unbegreiflich, wie man nur die gute alte Zivilprozessordnung zu Gunsten des Mediations-Krimskrams aus den Angeln heben kann." Im Rahmen der Ausarbeitung wurde der kritischen Aus-sage des Handelsblattartikels nachgegangen. Somit soll geklärt werden, ob tatsächlich die gute alte ZPO zu Gunsten des Mediationskrams geändert wurde und es sich nur um eine Modeerscheinung handelt. Ziel der nachstehenden Ausarbeitung ist es nach einen kurzen historischen Blick die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Mediation in Deutschland darzustellen und zu klären, ob diese eine lohnenswerte Alternative zu einem Gerichtsverfahren ist. Nach einer ausführlichen Vorstellung der rechtlichen Gegebenheiten der gerichtsnahe Mediation soll anschließend genauer auf die sich daraus ergebenden Problematiken eingegangen werden. Im Anschluss daran werden die gesetzlichen Regelungen für die außergerichtliche Mediation in Deutschland aufgezeigt und des weiteren ein Einblick die europäischen Rahmenbedingungen, insbesondere die Österreichs gewährt. Abschließend sollen die Grenzen der Mediation erläutert werden. Inhalt 1. Einleitung 2. Historischer Überblick 3. Rechtliche Rahmenbedingungen gerichtsnaher Mediation 4. Rechtliche Probleme gerichtsnaher Mediation 4.1. Prozessuale Fragen 4.2. Richterliches Dienstrecht 5. Richterliche Rechtsberatung 5.1. Verfassungsrechtliche Fragen 5.2. Wettbewerbsvorteile und -widrigkeiten 5.2.1. Mediationsanbahnung 5.2.2. Zeitfaktor 5.2.3. Kostenfaktor 5.2.4. Vollstreckbarkeit 6. Rahmenbedingungen außergerichtlicher Mediation 6.1. Niedersächsisches Mediations- und Gütestellengesetz 6.2. Das Österreichische Mediationgesetz 7. Anwaltliche und nichtanwaltliche Mediation 8. Rechtliche Rahmenbedingungen auf EU-Ebene 9. Grenzen der Mediation 10. Fazit und Ausblick 11. Anhang 12. Literaturverzeichnis 13. Internetquellenverzeichnis Hausarbeit Leuphana Unitersität Lüneburg Autor: Werner Hadlaub Verlag: Swopdoc 44 Seiten
- | Author: Werner Hadlaub
- | Publisher: CreateSpace Independent Publishing Platform
- | Publication Date: Feb 08, 2016
- | Number of Pages: 44 pages
- | Language: German
- | Binding: Paperback
- | ISBN-10: 1523948485
- | ISBN-13: 9781523948482