Overview
Durch die Schaffung gemeinsamer Wirtschaftsr?ume kommt es sowohl auf unternehmerischer als auch auf pers?nlicher Ebene zu internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen. Verm?gen wird in verschiedenen Formen in unterschiedlichen L?ndern investiert, Wohnsitze und Ans?ssigkeiten werden verlagert. Es kommt zu grenz?berschreitenden Verm?gensbesitzverh?ltnissen. Dadurch entstehen in mehreren L?ndern gleichzeitig steuerliche Ankn?pfungsmerkmale, die eine Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer ausl?sen k?nnen. Nationale deutsche Regelungen reichen in der Regel nicht aus, um eine drohende Doppelbesteuerung g?nzlich aufzuheben. Anders als im Bereich der Ertragsteuern ist das Netz der Doppelbesteuerungsabkommen im Bereich der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuern in Deutschland und international nicht stark ausgepr?gt. Dadurch gibt es selbst innerhalb der EU ein hohes Ma an Doppelbesteuerungsrisiken. Die Relevanz und steuerliche Brisanz dieser Thematik werden oft erst erkannt, wenn tats?chlich eine Doppelbesteuerung eintritt. Die Untersuchung zeigt auf, auf welcher Ebene von der Entstehung der Steuer bis zur Ermittlung der finalen Steuerschuld angesetzt werden kann, um im Verh?ltnis von Deutschland zu Frankreich, zu Gro britannien und zu den Niederlanden das Risiko der Doppelbesteuerung zu minimieren.