Overview
Die Entscheidung für die individuell adäquate Rechtsform ist ein Pro- blem der langfristigen Unternehmensplanung. Hierbei gewinnnen be- st immte Rechtsformkonstrukt ionen immer grö ere Bedeutung. Durch das B iR iLiG werden nur Kap ita 1gese 11 schaften im grö eren Umfang pub li z i- täts- und prüfungspflichtig. Deshalb bieten sich zur Vermeidung dieser Pflichten Konstruktionen mit Personengesellschaften an. Dabei können die Vorteile der GmbH durch die Betriebsaufspaltung und die GmbH & Co. KG in besonderem Ma e gewährleistet werden. Die beschrie- benen Konstruktionen könnten durch die Konzernrechnungslegung nach dem BiRiL iG betroffen sein, was in die langfristige Unternehmensplanung einbezogen werden mü te. Berücksichtigt man dies, ergibt sich für die Geschäftsführung, die Wirtschaftsprüfer, die Steuerberater und die Unternehmensberater ein besonderes Problembewu tsein der Konzernrech- nungslegungspflicht. Auch wenn die Konzernrechnungslegung nicht grei- fen sollte, könnten bei den genannten Konstruktion vereinfachende Konso 1 i d i erungsma nahmen einen besseren Ei nb 1 ick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ermöglichen. Diese o. g. rein nationalen Unternehmensverflechtungen sind vor dem Hintergrund der Konzernrechnungs legung in der Literatur bisher eher stiefmütterlich behandelt worden. Die vorliegende Arbeit schlie t diese Lücke. Im Kern kommt der Verfasser zu folgendem Ergebnis: - Von den genannten Formen der Betriebsaufspaltung führen nur die "kapitalistische" und die "umgekehrte" Betriebsaufspaltung bei Er- füllung der im Gesetz genannten Grö enkriterien zu einer Konzern- rechnungslegungspflicht. - Bei der GmbH & Co. KG fällt nur die GmbH & Co. KG als sog. Ein- heitsgesellschaft aus der Konzernrechnungslegungspflicht heraus.
- | Author: Andreas Schreiber
- | Publisher: Deutscher Universitatsverlag
- | Publication Date: Jan 01, 1989
- | Number of Pages: 156 pages
- | Binding: Paperback or Softback
- | ISBN-10: 3824400324
- | ISBN-13: 9783824400324